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Technologie

Der Biomassevergaser „biomax“ basiert auf dem Verfahren der mechanischen Wirbelschicht. Diese innovative Technologie führt dazu, dass – neben Holz – weitere land- und forstwirtschaftliche sowie gewerbliche Reststoffe genutzt werden können. Auch feine Partikel werden vollständig vergast: Eine Verklumpung und Versinterung der Asche, wie sie bei bisherigen Verfahren vielfach zu finden ist, tritt nicht mehr auf. Da die Oxidations- und Reduktionszone im Vergaser räumlich getrennt sind, muss kein zusätzlicher Sauerstoff zugeführt werden.

Bei der Vergasung werden die festen Brennstoffe in das sog. Synthesegas umgewandelt, das als Energiestoff für die Strom- und Wärmeerzeugung dient. In der neu entwickelten Gasreinigung wird das Synthesegas von Störstoffen, wie etwa Teeren, gereinigt. Hierzu werden diese in einer ölhaltigen Substanz aufgelöst, in kurze Molekülketten umgewandelt und anschließend in den Vergaser zurückgeführt. Das reine Gas kann entweder direkt in einen Motor zur Stromerzeugung oder alternativ in eine Biogasanlage eingespeist werden, um deren Substratverbrauch zu reduzieren.
 

Stromerzeugung ausBiomasse Zusammensetzung Das durch die Vergasung
entstandene Synthesegas
dient der Stromerzeugung aus
Biomasse (Zusammensetzung
in Volumenprozent).

Der Biomassevergaser wird in folgenden Leistungsklassen angeboten: 19 kWel., 30 kWel., 150 kWel., 250 kWel. und 500 kWel.. Je nach Leistungsklasse hat er einen Platzbedarf von bis zu 3 m x 10 m und eine Höhe von bis zu 6 m.
 

Die Technologie wurde im Rahmen eines ZIM-Förderprojekts (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) von der extech GmbH mit Sitz in Peiting entwickelt. Mehrere Patente wurden angemeldet. bundesministerium wirtschaft technologie Bioenergiezim extech Bioenergie